Auf einen Kaffee in Duisburg: Simply Coffee

Espressi im Simply Coffee am Duisburger Sternbuschweg

Zwei Espressi im Simply Coffee am Duisburger Sternbuschweg | Foto: Daniel Sperl

Weiter geht’s mit der Café-Rundreise: Diesmal stand die Kaffeebar Simply Coffee auf dem Duisburger Sternbuschweg in Neudorf auf dem Programm. Ein kleines Café mit schonend geröstetem Kaffee und einigen Kleinigkeiten zu essen.

Mit dem Café am Sternbuschweg eröffneten Christos Paschos und Aki Bakogiannis nach der Location an der Moselstraße bereits ihr zweites Café in Duisburg. Und die Lage am Sternbuschweg könnte vermutlich kaum geeigneter sein: Die unmittelbare Nähe zum Campus der Uni Duisburg-Essen verspricht reichlich Kundschaft.

Das Interieur des kleinen Cafés kommt im rauen Industrielook daher: Tische aus groben, unbehandelten Holz, auf alt gemachte Stühle, pure Waschbetonwände und Regale aus alten Obst-/Weinkisten mit Kaffees und Zubehör. Die Vertäfelung hinter der Theke ist ebenfalls aus hellem, unbehandelten Holz und wirkt dadurch sehr warm, quasi als Kontrast zu den Waschbetonwänden im Sitzbereich. Die Anzahl der Sitzplätze ist überschaubar und bislang bei allen Besuchen so gut wie jeder Platz besetzt – so auch beim Besuch an einem Freitag.

Kleiner Capuccino bei Simply Doffee

Eine kleine Tasse Capuccino kostet bei Simply Coffee 2,60 Euro | Foto: Privat

Zubereitet und ausgeschenkt wird eigens gerösteter Kaffee – laut Auskunft der Barista hinter der Theke alles langsam geröstete Bohnen. Mein Filterkaffee aus der Hario V60 ist der „Orange“ – alle Bohnen sind nach Farben benannt und so auch in 250 g Päckchen für daheim zu kaufen. Der Geschmack des Filterkaffees ist leicht schokoladig und würzig, fast gänzlich ohne Säure und schon gar nicht bitter. Preislich liegt die kleine Tasse bei 2,80 Euro und die große bei 3,80 Euro. Mir hat er in jedem Fall geschmeckt. Auch der Capuccino (der Erspresso kommt aus einer schicken La Marzocco Siebträgermaschine) meiner Begleitung schmeckt gut und kräftig, wie erhofft passt das Verhältnis von Milch und Esspressostärke. Sehr praktisch – und längst nicht selbstverständlich – ist das kostenlose stille Wasser, welches mit einem Zweig Minze versetzt ist, und sich jeder Kunde ein- und auch nachschenken kann.

Mokka aus dem Sandbett

Mokka aus dem Sandbett | Foto: Daniel Sperl

Bereits bei der Bestellung an der Theke fiel mir dann noch ein kupferfarbener Kessel, gefüllt mit Sand und einem orientalisch anmutendem Kännchen auf: Im Kännchen drin wird ein Mokka im Sandbad bzw. Sandbett zubereitet. Tatsächlich ein Mokka –  denn in der Espressotasse befindet sich der Kaffeesatz, das Umrühren sollte also vermieden werden. Direkt bei der Bestellung erfolgte die Frage, ob man den Mokka ungesüßt, leicht oder stark gesüßt haben möchte. Da ich sowohl meinen Kaffee als auch meinen Espresso oder in diesem Fall Mokka ungesüßt trinke, fiel die Wahl leicht. Auch dieses Experiment lohnte sich. Geschmacklich erdig-kräftig und ohne Säure überzeugte der Mokka. Nicht gemerkt habe ich mir die Bohne bzw. Herkunft der Bohne. Ich behielt ledglich in Erinnerung, dass die Bohnen in Bremen geröstet und auch gemahlen werden, weil man in Duisburg nicht so fein mahlen könne. Wer mal etwas anderes ausprobieren möchte, sollte diesen Mokka in jedem Fall probieren.

Nicht nur der Kaffee, Espresso, Mokka und Capuccino schmecken gut, sondern ebenfalls die Kleinigkeiten zu essen: Bei unserem Besuch aßen wir Bananenbrot, welches auf Wunsch warm gemacht wurde und eine Schoko-Karamell-Tartelette. Letztere war zwar sehr süß – kein Wunder bei der Kombination -, aber der Karamall kam schön durch.

Öffnungszeiten

Ein Espresso geht immer. | Foto: Daniel Sperl

Geöffnet hat Simply Coffee (am Sternbuschweg) an 365 Tagen im Jahr und damit an keinem einzigen Tag geschlossen:

montags bis samstags von 9 Uhr bis 19 Uhr
sonntags von 10 Uhr bis 17 Uhr.

Eindrücke und mehr Infos findet ihr auf der Facebook-Seite von Simply Coffee.

Ein Kommentar zu “Auf einen Kaffee in Duisburg: Simply Coffee

  1. […] Düsseldorf (Röstzeit) und Duisburg (Simply Coffee) musste bei den Café- und Röstereibesuchen  eigentlich fast zwangsläufig Dortmund folgen. Meine […]

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