Die Uni ist auch nur ein Wal – Nennt mich Jona

Alles hat ein Ende. Alles. Endlich auch das Studium. Alles Prüfungen abgelegt, die Magisterarbeit geschrieben, korrigiert, gedruckt, gebunden, Fehler gefunden, wieder gedruckt und gebunden. Da war er wieder kurz, mein größter Feind und mein bester Freunde: der Perfektionismus. Alles muss perfekt sein, gut ist nicht gut genug. Wenn ich die Zeit (und am Ende die Lust) gehabt hätte, ich hätte noch mehr anders gemacht, anders formuliert, ergänzt, erweitert. Aber erstens blieb keine Zeit mehr und zweitens weicht die Lust irgendwann dem Frust. Dem Frust, dass es wohl niemals so perfekt wird, wie ich es gerne hätte. Und dann schleicht sich  die Freude an, um den Perfektionismus hinterrücks zu erschlagen. Tod dem Perfektionismus, es lebe die Perfektion. Denn irgendwie wird doch alles immer gut oder besser. Deswegen: Arbeit einstecken und abgeben.

Viel zu lange steckte ich nun im Uniwal, jetzt lass ich mich ausspucken. Also auf zum neuen Ufer. Arbeitsufer. Arbeitseifer. Ich will mich beweisen, mich zeigen. Voller Überzeugung und Tatendrang. In meinem Kopf so viele Ideen.  Sie warten darauf, entfesselt zu werden und ihre Kräfte zu entwickeln.

Bitte bedienen Sie sich!

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